Celtic Glasgow – Hamburger SV
Der HSV tritt mit den bekannten Personal- und besonders Sturmproblemen in Schottland an. Mladen Petric und Paolo Guerrero fehlen den Hamburgern auf Dauer sehr. Markus Berg hat einfach noch nicht die Reife um eine ausreichende Konstanz an den Tag zu legen. Beim eng gedrängten Terminkalender fehlen die Zeiten für Pausen.
Dennoch: In einem einzigen Spiel kann man Vieles kompensieren. Wenn man gestern den blamablen Auftritt von den Glasgow Rangers gegen Unirea Urziceni gesehen hat (1:4) und weiß, dass die beiden Lokalkonkurrenten sich nicht allzu viel tun, kann man optimistisch sein. Beim letzten Heimspiel spielte man gegen die, zugegebenermaßen sehr konkurrenzfähigen, Rapidler aus Wien 1:1.
Ein Ergebnis mit dem der HSV leben könnte. Ein großer Schritt in Richtung K.O.-Runde wäre allerdings ein Sieg in Glasgow. Schön für den Zuschauer wäre es auf jeden Fall, wenn die Visiere im Gegensatz zu dem langweiligen Heimauftritt gegen Bayer Leverkusen am Samstag ein Stück weit heruntergeklappt werden würden. Ich denke, es wird in der Tat offener. Die schottische Fußballseele wünscht sich diese Art von Schlagabtausch. Und wem schon mal die Ehre zuteil wurde im Celtic Park, oder auch “Paradise” genannt, einem Europapokalspiel seine Aufwartung machen zu dürfen, weiß, was für eine Stimmung unter den gut 60.000 herrschen kann.
Mein Tipp: 2:3