Die deutsche Gruppe
In keiner anderen Gruppe sind 2 Mannschaften so vorne weg marschiert, wie Deutschland und Russland. In Dortmund gab es in einem spannenden, rasanten Spiel mit einem überragenden René Adler im Tor ein 2:1 für die Deutschen. Da die DFB-Elf beim 3.3 in Finnland patzte, während sich Russland sonst gänzlich schadlos hielt, brauchen die Deutschen einen Sieg um alles klar zu machen und ein Remis, wenn man selbst mit einem Sieg am Mittwoch gegen Finnland die Entscheidung herbeiführen möchte.
Das Gerede von dem Kunstrasen im wunderschön an der Moskva gelegenen Luzhniki-Sportpark nervt etwas. Man bereitet sich in Mainz auf eben diesem Geläuf vor und hat somit die Gewöhnung. Den Ausgang wird die Tagesform, der Wille und die Cleverness entscheiden und nicht ein Untergrund, auf dem der Ball nie verspringt.
Überzeugt bin ich nicht von unseren Jungs nicht so ganz, zumal frühere Stützen wie Klose oder Gomez im Verein Probleme haben. Aber man hat schon häufig gesehen, dass die Reise zur Nationalmannschaft eine Art Befreiung ist. Endlich mal kein Trainer, der einem sagt, welche Farbe das Hemd zum internen Mittagessen haben muss. Schöne Grüße an dieser Stelle an Herrn van Gaal.
Dass Jogi Löw z.B. unverständlicherweise Stefan Kießling nicht nominiert hat, spielt am Samstag keine Rolle mehr. Vielleicht nach dem Spiel, wenn der Sturm nur ein laues Lüftchen war. Ich wünsche mir einen Sieg, die Einzelschicksale interessieren nicht, wenn man bedenkt, dass man damit die WM-Endrunde sicher erreicht hätte. In einer enger zusammenrückenden europäischen Fußballszene auch keine Selbstverständlichkeit; wohl aber unser Anspruch. Zur Not muss am Mittwoch in Hamburg gegen nichts zu verlieren habende Finnen noch gezittert werden, aber es wird klappen!